Rückblick auf ein erfolgreiches Rennwochenende

Simon Henseleit und Jan Diener im Interview

Für alle hep Team NSU Athleten war das Rennwochenende in Saarbrücken noch ein schöner Saisonabschluss nach einem außergewöhnlichen Jahr. Und das nicht nur wegen dem erfolgreichen Rennen, sondern auch, weil sich alle mal wieder sehen konnten.

Simon wie war das Rennwochende für dich?
Ich blicke sehr zufrieden auf das Wochenende zurück. Es war schön das Team mal wieder zusehen, sich gemeinsam mit allen vorzubereiten und einzulaufen. Und natürlich nach so langer Zeit endlich mal wieder ein mehr oder weniger normales Rennen zu haben. Die Atmosphäre war gut, obwohl es nur wenige Zuschauer gab. Das Event war trotz mehrerer Läufe top organisiert, so dass wir einen reibungslosen Ablauf hatten.

Wie fandest du das alternative Format?
Ich fand das Format einen sehr guten Ersatz für den bisherigen Massenstartrennen. Derzeit gibt es verschiedene Alternativen, mal sehen, welche sich für zukünftige Rennen etablieren wird.

Wie war dein Rennen?
Ich hatte ein sehr gutes Schwimmen und stieg mit den ersten aus dem Wasser. Mit Tim Hellwig (Hylo Team Saar) und Justus Nieschlag (EJOT Buschhütten) hatte ich jedoch eine sehr starke Konkurrenz. Auf dem Rad konnte diese leider nicht einholen. Beim abschließenden Lauf bin ich die erste Runde voll gelaufen und konnte den Vorsprung auf die Verfolgergruppe ausbauen, aber auf die Jungs vor mir nur wenig aufholen. Die zweite Runde habe ich zügig durchgezogen und mit Platz 3 ins Ziel gelaufen. Mit meiner Wertung bin ich super zufrieden.

Du hattest die letzten Läufe noch co-moderiert, wie war das?
Die Moderation hat mit viel Spaß gemacht. Es ist toll mal die Perspektive zu wechseln. Besonders cool war, dass ich so noch einen Teil der Jungs live beim Rennen erleben und diese auch entsprechend anfeuern konnte. Vor allem als klar war, dass wir gute Chancen auf einen Podiumsplatz in der Teamwertung erreichen werden.

Jan wie war das Wochenende für dich?
Ich hatte auch ein tolles Wochenende und mich sehr darüber gefreut mit den Jungs wieder gemeinsam einen Wettkampf bestreiten zu können.

Wie war dein Rennen?
Ich bin ohne große Anstrengung vorne aus dem Wasser gekommen und konnte mich beim Radfahren erst mal noch vorne halten. Mit einer Attacke hat David Breinlinger (Team Nikar Heidelberg) die führende Gruppe gesplittet und ich fiel in die Verfolgergruppe zurück. Beim Laufen konnte ich leider nicht ganz die volle Leistung zeigen, da ich in den letzten Wochen mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Nach einer zähen ersten Laufrunde, bin ich in der zweiten etwas mehr reingekommen und konnte mich im Zielsprint noch auf Platz 4 vorkämpfen.
Dennoch bin auch ich mit dem Wettkampf super zufrieden. Wir haben unser Ergebnis von 2019 getoppt und mit einem Dritten Platz in der Teamwertung unser Ziel erreicht, was uns alle sehr stolz macht. Mit der besten Gesamtschwimmzeit haben wir zusätzlich noch den Sailfish fastest team out of water Wettbewerb gewonnen.

Das komplette Rennwochenende könnt ihr auf der DTU Seite im Re-Livestream anschauen. Am Sonntag 20. September gibt es ab 16.00 Uhr eine einstündige Zusammenfassung auf Sport 1 – reinschauen lohnt sich.